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 WIRTSCHAFTSJOURNALISMUS IN DER KRISE

Zum massenmedialen Umgang
mit Finanzmarktpolitik

Hans-Jürgen Arlt/ Wolfgang Storz


Eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung



Erschienen im März 2010
als OBS-Arbeitsheft 63


Kostenlos beziehbar über
www.otto-brenner-stiftung.de
solange der Vorrat reicht.
Links zur laufenden Debatte über die Studie finden sich ebenfalls auf der Homepage der Otto-Brenner-Stiftung.

Ergebnisse in Kürze
Ein Debatten-Beitrag der Autoren


 Wie hat der tagesaktuelle Wirtschaftsjournalismus seit dem Jahr 2000 die Entwicklung des Finanzmarktes beschrieben und kommentiert, dessen Krise zu einem tiefen Einbruch der Weltwirtschaft geführt hat? Es ist von öffentlichem und politischem Interesse darzustellen und zu analysieren, wie der Wirtschaftsjournalismus die grundgesetzlich garantierte Pressefreiheit genutzt und seine vom Bundesverfassungericht wiederholt zuerkannte Kritik- und Kontrollfunktion wahrgenommen hat. Vor allem ist es aufschlussreich nachzuverfolgen, ob und inwiefern die journalistische Darstellung und Kommentierung der Finanzmarktpolitik sich vor und nach Ausbruch der Krise unterscheiden. Wieviel kritische Reflexion und welche politischen Schlussfolgerungen wurden durch das Platzen der Spekulationsblasen und die Beschädigungen der Realwirtschaft ausgelöst?

 Diese Fragen werden im Rahmen dieser Studie auf unterschiedliche Weise bearbeitet: Die Untersuchung wird erstens eingebettet in eine Darstellung der wissenschaftlichen Bestandsaufnahme des Wirtschaftsjournalismus, seine Funktion, sein Selbstverständnis, seine Leistungen.  

Zweitens wird ein empirisches Untersuchungsfeld abgesteckt durch die Auswahl der Medien sowie die zeitliche und sachliche Begrenzung der zu analysierenden Veröffentlichungen. Die empirische Analyse selbst orientiert sich an der sogenannten kritischen Diskursanalyse, einem Forschungsansatz an der Schnittstelle von Linguistik und Ideologiekritik.

Drittens werden mit verantwortlichen Praktikern und renommierten Medienwissenschaftlern Intensiv-Interviews geführt.